Das Land der Erfinder

Swiss Airlines: schweizer Gastfreundschaft über den Wolken

Swiss Airlines: schweizer Gastfreundschaft über den Wolken

Schweiz gilt als “Land der Erfinder”. Natürlich denkt man dann zuerst an das weltberühmte Schweizermesser. Doch das ist nicht die einzige Erfindung. Denn in diesem Punkt gehört die Schweiz sogar zu den Innovations-Weltmeistern: Denn in Sachen Patent-Neuanmeldungen pro Kopf liegt die Schweiz ganz vorne. Bei den Patentanmeldungen liegt das verhältnismäßig kleinere Land im internationalen Vergleich auf Platz zehn. Das berichtet die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) . Seit dem Jahr 2000 steigen die Patentanmeldung in der Schweiz stetig an. Beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum können Firmen ihre Erfindungen patentieren und Marken oder Designs schützen lassen.

Schweiz und Innovation

Die Schweiz wurde im “Innovation Union Scoreboard” (IUS) 2012 erneut in Sachen Innovation ausgezeichnet. Schweden, Dänemark, Finnland und Deutschland müssen sich der Schweiz geschlagen geben. Denn sie belegt Platz eins. Aus der Studie geht beispielsweise die hohe Anzahl der Publikationen aus der Schweizer Wissenschaft hervor.  Und gerade im Bereich neuer Patente ist die Schweiz Spitzenreiter. Gesundheitstechnologien sowie Klima stehen hier im Fokus der innovativen Köpfe in der Schweiz. Zudem gibt es in der Schweiz besonders viele KMUs, die neue Produkte entwickelt haben. Rund die Hälft der klein– und mittelständischen Unternehmen erfinden neue Produkte. Im Vergleich dazu: In Ungarn, Polen und Rumänien beläuft sich der Prozentsatz auf nur 20 Prozent.

Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung: Das ist das Anliegen Nummer eins der Schweizer Wirtschaft. Die heute lebenden Menschen in der Schweiz sollen ihre Bedürfnisse decken können, ohne den in Zukunft lebenden Menschen die Möglichkeit einzuschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu decken. Das ist die Definition des Begriffs nachhaltige Entwicklunf der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen.

Der Schweiz hat die seit dem Erdgipfel 1992 weit verbreiteten drei traditionellen «Säulen» der Nachhaltigen Entwicklung (Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft) in drei Zieldimensionen umformuliert:

  • gesellschaftliche Solidaritat
  • ökologische Verantwortung
  • wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Forschung, Entwicklung und Technologie gelten als bedeutende Motoren für die Innovationstätigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit einer Gesellschaft. Sie sind daher eine wichtige Voraussetzung für die Erhaltung der ökonomischen Leistungsfähigkeit. Die Erhaltung und Verbesserung des Produktiv- und Humankapitals begünstigen eine Nachhaltige Entwicklung.

Firmengründungen auf Rekordhoch

Im Jahr 2011 erreichte die Zahl der Unternehmensgründungen in der Schweiz einen neuen Höchststand: 39.665 neue Firmen wurden eingetragen. Das sind sogar fünf Prozent mehr als im Jahr 2010.

 

 Bild: Swiss International Air Lines Ltd.