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Know-How-Sessions

Parallel zum Hauptprogramm fanden drei verschiedene Know-how-Sessions rund um das Thema Innovation und Kreativität statt. Was kann man von erfolgreichen KMU lernen, wie generiert man Ideen und welches sind die neusten Erkenntnisse imInnovationsmanagement? Experten und Schweizer KMUs zeigten praxisnah auf, welches die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind und wie man dieses Wissen in der Unternehmung erfolgreich umsetzt.

 

Know-How-Session 1: Was Kunden wirklich wollen

Jeder, der selbst mit Kunden spricht, weiss, wie schwierig es ist, aus generellen Kundenaussagen bahnbrechende Ideen für Innovationen zu entwickeln.

In diesem Workshop erfuhren die Teilnehmenden, wie Sie die Kundenbedürfnisse messbar identifizieren und damit die Produktentwicklung und für das strategische Marketing nutzbar machen.

Ort/Zeit: Saal 1, gemäss Beschilderung, 11.15 - 12.30

Der Experte
Roger Chevalier
Partner, Strategyn Services

Roger Chevalier hat während der letzten 13 Jahre den Strategyn-Ansatz in europäischen und weltweiten Projekten für grosse Unternehmen eingesetzt und damit viele Innovationen herbeigeführt.

Er hat zusammen mit Tony Ulwick, dem Gründer von Strategyn, die "Outcome-basierte Innovationsmethode" mit- und weiterentwickelt. Dabei verhalf er europäischen Firmen zu einem langfriswtigen Erfolg, indem er die Strategyn-Denkweise einführte und ihnen aufzeigte, wo und wie sie ihre Ressourcen in Kreativität fokussieren müssen, um "wahren" Kundennutzen zu generieren.

 Roger Chevalier ist Mitgründer und Partner der Strategyn-Services GmbH, dem europäischen Partner von Strategyn USA.

Das Praxisbeispiel

Olivier Muggli
Vize-Präsident, Alcan Packaging

Olivier Muggli ist Vize-Präsident von Alcan Packaging und Managing Director der Geschäftseinheit Fresh Food Europe. Seit 1988 ist Olivier Muggli bei der Firma Alcan Packagin in verschiedensten Bereichen im Immovationsmanagement tätig und war über mehrere Jahre Leiter der zentralen Forschung & Entwicklung in Europa.

Davor war Herr Muggli während 10 Jahren Leiter der Entwicklung für Pharmaverpackungen in den USA. Er ist Inhaber von zahlreichen Patenten und hat den Nathaniel W. Davis Award, die höchste Auszeichnung innerhalb Alcan, für seine Rolle in der Marktentwicklung von Pharmaverpackungsspezialitäten erhalten.

Know-How-Session 2: Entwicklung von Ideen und neuen Werten

Gerade bei KMUs besteht ein reiches Ideenpotenzial hinsichtlich neuer Produkte und Innovationen. Dank der flachen Hierarchien und schlanken Strukturen können neue Trends und Marktchancen rasch erkannt werden.

Der Workshop richtete sich an alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die Erfahren wollten, wie man neue Ideen im Unternehmen generiert, bewertet und erfolgreich umsetzt.

Ort/Zeit: Saal 2, gemäss Beschilderung, 11.15 - 12.30

Der Experte

Alexander J. Wurzer
Prof. Dr., Patent-Experte

Alexander Wurzer studierte Physik, Mikro- und Molekularbiologie und promovierte in Biophysik. Heute leitet er das Institut für Intellectuel Property Management der Steinbeis-Hochschule in Berlin. Daneben ist er Gastprofessor, Lehrbeauftragter und Dozent an verschiedenen Universitäten und Hochschulen in Frankreich und Deutschland.

Nebst seiner Lehrtätigkeit ist Wurzer geschäftsführender Gesellschafter der PATEV, einer Gesellschaft für die Bewertung und Verwertung von Schutzrechten und Technologien. Seine Arbeitsfelder liegen in der ewertung und Analyse von Schutzrechten, dem ortfolio-Mangement, der Verwertung und der Lizensierung von Technologie und Intellectual Property Assets sowie den Informationssystemen im Patentwesen.

Wurzer ist Autor zahlreicher Publikationen in nationalen und internationalen Journalen.

Das Praxisbeispiel

Marcel Aeschlimann
Mitgründer & Partner, creaholic

Marcel Aeschlimann ist Partner und Teilhaber des Innovationshauses creaholic in Biel. Durch Integration von Innovation, Technologie und Design schafft creaholic für neue Produkte eine hohe Wertschöpfung.

Marcel Aeschlimann hat Mikrotechnik an der HTL Biel und im Nachdiplom Unternehmensführung an der Universität Neuenburg studiert. als Co-Gründer von Präsident der Woodwelding SA ist er im Jahre 2000 mit dem Swiss Technology Award und im vergangenen Jahr mit dem Swiss Economic Award ausgezeichnet worden.

Marcel Aeschlimann hat Erfahrung in mehr als 100 verschiedenen Technologieprojekten, wo er über 50 Patentfamilien mitentwickelt hat.

Know-How-Session 3: Cross Industry Innovation

Für viele Probleme existieren bereits Lösungen in anderen Industrien oder Anwendungskontexten. Umgekehrt lassen sich oft für bestehende Technologien neue Anwendungsmöglichkeiten finden. Die Nutzung bereits anderweitig etablierter Technologien oder Märkte im eigenen Anwendungskontext, sog. Cross-Industry-Innovationen, kann die eigene F&E effizient entlasten und sogar zu radikalen Innovationen führen.

In diesem Workshop wurde aufgezeigt, wie Cross-Industry-Innovationen systematisch entwickelt werden und danach in der Praxis umgesetzt werden können.

Ort/Zeit: Saal 3, gemäss Beschilderung, 11.15 - 12.30

Der Experte

Marco Zeschky
Universität St. Gallen

Marco Zeschky hat Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau mit den Schwerpunkten Produktentwicklung, Aerodynamik und Unternehmensführung an der Technischen Universität Darmstadt (D) und am Royal Institute of Technology in Stockholm (S) studiert.

Seit Ende 2005 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technologiemangement (ITEM) bei Prof. Dr. Oliver Gassmann tätig. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit offenen Innovationsprozessen und insbesondere mit Industriegrenzen überschreitenden Innovationen durch die Übertragung von Technologien und Lösungsprinzipien.

Diese Thema ist zugleich Forschungsgegenstand am KTI-Projekt "CrossNovation", an dem zahlreiche namhafte Unternehmen beteiligt sind.

Das Praxisbeispiel

Gérard Durville
Leiter Entwicklung & Konstruktion Bernina International AG

Gérard Durville ist dipl. Ingenieur ETS und Leiter Entwicklung und Konstruktion bei Bernina International AG in Steckborn. Bevor er ein Ingenieurstudium an der höheren technischen Schule in Genf abschloss, besuchte er verschiedene Schulen in Belgien und bildete sich dort in der technischen Textilindustrie aus. Gleichzeitig sammelte er grosse Erfahrung in den Bereichen Strick-, Näh- und Webmaschinen.

Später absolvierte er verschiedene Zusatzausbildungen in den Bereichen Digitaltechnik, Automation, Organisation und Psychologie.

Bei Bernina, dem unabhängigen Familienunternehmen, das hochwertige Haushaltnäh- und Stricksysteme sowie nähverwandte Produkte anbietet, ist er verantwortlich für die Weiterentwicklung der Produktpalette.

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